Narrhalla

Laut Auszug aus dem “Narrenwiki” geht der Name “Narrhalla” auf ein Wortspiel zurück, in welchem die Wörter “Narr” und “Walhalla” zu Narrhalla zusammengezogen wurden.

Walhall : „Halle der Gefallenen“, häufig auch als Walhalla bezeichnet und evtl. verknüpft oder identisch mit dem Götterpalast Valaskjalf, ist in der nordischen Mythologie der Ruheort der in einer Schlacht gefallenen Kämpfer, die sich als tapfer gezeigt hatten, die sogenannten Einherjer.


Erbaut in den frühen 90er Jahren des letzten Jahrtausends nimmt die Narrhalla viele Funktionen im Verein war. Einen großen Teil des Hauses nimmt die Werkhalle in Anspruch, die nach außen hin durch das Rolltor mit dem Vereinswappen zu erkennen ist. In der Sommerpause werden hier die dauerhaften Fahrzeuge wie Prinzessinenrolle, Narrenschiff u.s.w. geparkt, bevor sie in der neuen Kampagne aufpoliert am Umzug teilnehmen. Ein volles Haus garantiert das Speck- und Eieressen, das hier in der umgeräumten Werkhalle statt findet. Das Obergeschoss bildet komplett einen Stauraum für Deko-Material geglicher Art. Links neben der Werkhalle befindet sich die Werkstatt, in der die vielen Ideen zur Saalgestaltung oder zum Wagenbau ihre Vorbereitung finden. Im hinteren Bereich können die Garden und Tanzgruppen ihre Tänze einstudieren und auch als “Nähstube” kann der Raum benutzt werden.

Die “hohen” Damen und Herren der Vorstandschaft nehmen hier ihre Aufgabe war, den Verein zu führen. Hier finden die Sitzungen der Unterausschüsse und des großen Ausschusses statt. Am Aschermittwoch gibt es im Sitzungs- und Übungsraum das obligatorische Heringsessen. Die Generalversammlung beschließt jedes Jahr die Tätigkeiten in der Narrhalla. Aber nicht für lange Zeit. Schon im Sommer gehen die Arbeiten wieder los. Dies alles kann natürlich nur ein kleiner Abriss sein. Viele weitere Funktionen der Narrhalla gehen in den Hauptaufgabe des Vereins ein, ohne sonderlich aufzufallen und besonders hervorgehoben zu werden.


Im Jahre 1992 fiel am 2. März der Startschuß zum Bau der UNO Narrhalla.

Anstatt eines ersten Spatenstiches stellten wir an diesem Tag unser Bauschild auf. Wie es sich für Narren gehört, wurde über das Aussehen und über die Größe des Schildes von vielen “Fachleuten” fast mehr diskutiert, als über manchen Bauabschnitt am Gebäude. Da aber unsere Umzugbauer gewohnt sind, bis zur letzten Minute zu arbeiten um pünktlich fertig zu werden, gelang dieses Unterfangen und wir konnten nach der Aufrichtung des Schildes das erste mal (aber nicht das letzte mal), auf das Gelingen des Baus mit Sekt anstoßen.

Schon bald begannen die ersten Erdarbeiten auf dem Grundstück, anschließend das Ausheben der Fundamente. Von Anfang an herrschte auf der Baustelle eine gute Stimmung, nicht zuletzt wegen den vielen gesponsorten Mittagessen, die von den Frauen und Männern des Vereins und vor allem den Freunden und Gönnern aufgetischt wurden. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank.

Nach den ersten Betonierarbeiten an Fundamenten, konnte im April die Bodenplatte betoniert werden. Ausgestattet mit Gummistiefeln, Schaufeln, Gartenrechen, und vor Allem mit viel Enthusiasmus ging es dann zu Werke. Hier konnten die Erwachsenen auch mal so richtig im Matsch wühlen. Vielen Dank an die Frauen, Mütter, Schwiegermütter, die dafür sorgten, das alle nach diesem Tag wieder wie frisch aus dem Ei gepellt aussahen.

Danach begannen die Maurerarbeiten. Ein Stein nach dem anderen fand seinen Platz im Gemäuer. Aufgeteilt in mehrere Teams, jedes Team bestehend aus Speisbuwe, Steineschlepper und Maurer, ging dies sehr zügig von der Hand. Jeder hatte seine Aufgabe. Die Maschinisten sorgten an den Mischmaschinen immer für Nachschub, zwar war der Speis einmal zu trocken, ein andermal zu nass, aber wem kann man alles recht machen.

Schon am 25.April 1992 erreichten wir den ersten Meilenstein – wir feierten die Grundsteinlegung. Hierzu wurde von unserem damaligen Präsidenten Fritz Zinser und der amtierenden Prinzessin Vera I. eine Metallhülse mit den obligatorischen Beilagen wie Tageszeitungen (Rheinpfalz und Tagespost), Urkunden, Jahresorden und Geldmünzen eingemauert.

„Irgendwie“ hörten wir dann von den Befürchtungen des damaligen Vizepräsidenten A. N. (Name verkürzt, d. Red.), daß der Bau von nun an schleppender von statten geht und das vor Jahresende kein Richtfest mehr zu feiern ist. Das konnten wir uns vom Bauteam natürlich nicht gefallen lassen. Sofort boten wir eine Wette an. Sollten wir es schaffen, im Juni Richtfest zu feiern, wird von der o.g. Person ein Schweinderl zum Schlachten gestiftet. Da alles eine Frage der Motivation ist war eines klar – die Wette wird gewonnen.

Nach dem Fest der Grundsteinlegung ging man wieder an die Arbeit und die restlichen Mauern wurden in einer wahren Rekordzeit hoch gezogen. Nun kamen die Holzwürmer wieder dran, denn es galt  die Einschalung der Decke vorzunehmen. Viele fleißige Hände bauten Stützen ein und hofften, das diese beim Betonieren auch halten.

Auch die Eisenknoter und die Elektriker hatten nun einiges zu tun. Nach dem Verlegen der Drahtkörper auf der Schalung wurden die Elektrorohre verlegt. Nun warteten alle gespannt auf den Betonmischer, der wieder einige Kubikmeter Beton buchstäblich in hohem Bogen auf die Baustelle pumpen sollte.

Sind alle Rohre verlegt? Haben wir auch nichts vergessen? Hält die Schalung? Hat jeder sein Werkzeug in Sicherheit gebracht? All diese Fragen wurden binnen einer Stunde beantwortet, denn unablässig floss der Beton. Kleine Löcher in einigen Ecken und Kanten mussten gestopft werden, aber alles Andere kam, wie es schon im UNO-Lied heißt “in Fluss . Schon bald konnten wir nach getaner Arbeit ein Fass Bier aufmachen (Darum waren wir ja auch hier !!)

Mit dem Beginn des nächsten Bauabschnitts erreichten wir den Höhepunkt – sprich den höchsten Punkt des Baus. Nach dem nun die Giebel gemauert und die Giebel ausbetoniert waren, konnte man nun zum ersten Male die endgültige Form der Narrhalla sehen. Es begannen nun die Vorarbeiten zum Erstellen der Dachkonstruktion. Die Leimbinder wurden angeliefert und schon konnte es los gehen.

HOLZ HER !! So hieß es den ganzen Tag auf der Baustelle. Nach dem alle Leimbinder an ihrem Platz waren und fest mit dem Ringanker verschraubt, konnten die Dachbalken montiert werden. Hier war Schwindelfreiheit oberstes Gebot. War die ganze Zeit das Geräusch der Betonmischer und das Klappern von Maurerkellen zu hören, erklang nun stundenlang das Hämmern der Zimmerleute. Die Narrhalla erhielt nun ihre endgültige äußere Form.

Am 26. Juni 1992 konnten wir mit allen Insignien ein zünftiges Richtfest feiern. Der Richtbaum wurde an der höchsten Stelle montiert und der Zimmermann hielt seine Traditionelle Ansprache. Alle Helfer, die zum gelingen der Baumaßnahme beigetragen hatten, waren hierzu eingeladen. Ebenso traditionell bekamen die Handwerker das obligatorische “Sacktuch”, zu Hochdeutsch Taschentuch überreicht.

Da fliegt dir doch das Blech weg !! Aber nicht bei der UNO. Endlich konnten wir das Dach mit Trapezblechen eindecken. Somit war die Baustelle mit einem Male so gut wie vom Wetter unabhängig (von innen wurde man aber immer noch Nass !!).

Wettschulden sind Ehrenschulden. Dieser Spruch trifft auch auf uns Fasnachter zu. Unsere Wette mit dem damaligen Vizepräsidenten wurde geradezu “haushoch” gewonnen und die Wutz musste dran glauben. Das es die UNO versteht, ein Schlachtfest zu organisieren erkennt man nicht umsonst am Vereinswappen.

Die Innenausbauten begannen jetzt zügig voran zu schreiten. Da wir für jeden Zweig des Hausbaus “Spezialisten” hatten, war alles in Butter. Wie das aber hierbei so üblich ist, waren die Ergebnisse am Ende eines Arbeitstages nicht so weithin sichtbar wie zum Beispiel bei den Maurerarbeiten. Kaum hatte man ein Schlitz für Kabelverlegearbeiten in die Wand gefräst, Rohre verlegt und Kabel eingezogen, kam ein Gipser vorbei und hat wieder alles zugeputzt. Schon irgendwie frustrierend wenn es dann heißt: “Ein Tag Arbeit und nur 2 Steckdosen in der Wand”. Aber was soll´s! Immer frisch ans Werk.

Viele Streicheleinheiten gab es dann beim Verputzen der Narrhalla. Das Wetter spielte mit und viele Hände waren daran beteiligt, der Narrhalla ein schönes Aussehen zu geben.

Beim Anlegen des Geländes waren nun andere Talente gefragt. Helfer mit einem sogenannten “grünen Daumen”, die sich um die zwar spärliche, aber doch der ganzen Aufmerksamkeit erfordende Grünanlage vor der Narrhalla widmeten. Bei der UNO kommt halt keiner zu kurz.


Einweihung der Narrhalla am 27. August 1993

Wie es sich für Fasnachter gehört, wurde das Fest der Einweihung mit einem kleinen Umzug vom Schwanenplatz bis zur Narrhalla eröffnet. Hinter dem Spielmannszug zogen die Handwerker, in ihren jeweiligen Berufskleidungen und mit entsprechendem Handwerkszeug, durch den Ort. Natürlich durfte auch ein Verpflegungswagen nicht fehlen, als Symbol für die vielen Mittagessen, die während der ganzen Bauphase hindurch für das leibliche Wohl sorgten.

Prinzessin Sandra I., Präsident Fritz Zinser, die Bürgermeister Otto Reiland und Manfred Knittel und unser Pfarrer Herr Richard Abt weihten nun im Jubiläumsjahr die Narrhalla ein und übergaben den Bau seiner Bestimmung. Mit einem zünftigen Fest und einem Tag der offenen Tür konnten wir der Bevölkerung zeigen, was in ca. 1,5 Jahren entstanden war.


Wer aber denkt, der Narrhallabau war nun erledigt hat sich getäuscht. Nach und nach wurde das Vereinsgelände unseren Ansprüchen gemäß hergerichtet. Die beiden Zufahrtswege zum hinteren Gelände wurden gepflastert bzw. mit Schotter aufgefüllt und befahrbar gemacht. 

Nun nahm die Narrhalla ihre Aufgaben war und ist seit Jahren zu unserem Zuhause geworden.

 Viele Jahre gingen ins Land…..

Dann kam das Jahr 2004. Da die Decke der großen Werkhalle noch im “Rohzustand” war, d.h. außer einer Isolierung und einer Plastikfolie nach innen hin offen, machte man sich an die Planung, die Decke mittels Gipskartonplatten endgültig zu verschließen. Schon während der Kampagne 2004/2005 wurde damit begonnen und die Arbeit war im Mai 2005 abgeschlossen.

Was kommt dann ??……. Wir werden sehen.


 Anbau der Narrhalla von 2007/2008

 Die UNO wurde immer größer, und damit auch die Ansprüche an die Narrhalla. So wurde entschieden, einen Erweiterungsbau zu errichten. Es wurde für den Umzugs- und Bühnebau und für den Wirtschaftsbetrieb Lagerräume geschaffen. Für Sitzungen, Training und Näharbeiten wurde ein weiterer Raum angebaut. Die Bauarbeiten begannen am 30. April 2007 und wurden mit der Einweihung am 5. Oktober 2008 abgeschlossen. nachfolgend werden die wichtigsten Bauabschnitte vorgestellt.

Aufräumen und Vorbereiten des Geländes, um die ersten Erdarbeiten durchführen zu können, stand in als erstes auf unserem Programm  Dort, wo unser Materialcontainer stand, sollte nämlich der seitliche Anbau hin. Deshalb schufen wir dem Container einen neuen Standort.

Das Gelände wurde abgeschoben und die Streifenfundamente OHNE Bagger ausgegraben – “Wie früher” mit Spitzhacke, Schaufel, Spaten und Muskelkraft. Nun konnte er fließen – der erste Beton. Die Vollendung der Bodenplatte stand im Mittelpunkt der Tätigkeiten. Nachdem alle Fundamente ausgehoben waren, wurden die Ablaufrinnen gesetzt.

Nach der Vollendung der Betonarbeiten kamen die Maurer zum Zuge. Der Ringanker wurde eingeschalt und betoniert. Maurer und einige “Beischlääfer” (zu hochdeutsch: “Leute, die Material herbeitragen und den Fachleuten zur Verfügung stellen”) waren am Werke und das Nebenzimmer nahm erste Formen an. Stein folgte auf Stein und wir konnten so langsam aber sicher die Konturen des Anbaus erkennen.Die fertige Höhe ist nun zumindest was das Mauern anbelangt erreicht.

Und wieder hörte mal den Ruf des Zimmermanns “Holz her !!!!”. Nach dem Aufschlagen des Daches erfolgte die Begrünung des Daches. Nun waren die ersten Wetterfesten Arbeitsplätze gesichert.

Auch der seitliche Anbau nahm langsam Form und Konturen an. Der lange Bau wurde später in einzelne Räume unterteilt.

Richtfest am 25. August 2007

Am Samstag dem 25. August 2007 konnten wir nun eine großen Bauabschnitt beenden und ein zünftiges Richtfest in unseren neuen Räumen feiern. Dies taten wir nach alter Bautradition. Nach der Begrüßung durch unseren Präsidenten Bertl wurde der formelle Akt durch unseren Zimmermann Roland Göde von Holzbau Schuff übernommen. Der Richtbaum war montiert und der Richtspruch konnte aufgesagt werden.

Der Richtspruch des Zimmermannes

Mit Gunst und Verlaub!
Die Feierstunde hat geschlagen,
es ruhet die geübte Hand.
Nach harten, arbeitsreichen Tagen.
Grüßt stolz der Richtbaum nun ins Land.
Und stolz und froh ist jeder heut´,
der tüchtig mit am Werk gebaut.
Es waren wack´re Narrendleut,
die fest auf die Kunst vertraut.
Ihr werten Gäste hört mich an !
Zwar bin ich nur der Zimmermann,
doch habe ich hier zu reden heut,
es heißt: wem Gott ein Amt verleiht,
das ist euch allen wohl bekannt,
dem gibt er dazu auch Verstand.
Kann ich die Worte nicht so kunstvoll setzen,
so soll doch manche Wahrheit euch ergötzen.
Der Mensch soll nicht nur fleißig sein,
er soll sich auch des Lebens freun,
soll jeden Tag das Seine tun
doch auch mal von der Arbeit ruhn.
Wenn er mit Schalk und Schabernack gar ist versehn,
dann soll er zur UNO Waldsee gehen.
Soll hier in diesen neuen Räumen,
Was üben – und auch neu gestalten.
Lagern kann man alles hier,
stapeln Reste und auch Bier.
Es wird gelacht und auch getanzt.
Wir vorbereitet für all den Glanz.
Auf den an Fasnacht alle warten,
um sich daran recht lang zu laben.
Jeder will sehen und hören wie die Welt
Auch auf der Bühne ist bestellt.
Drum wünsche ich,
so gut ich´s kann,
so kräftig wie ein Zimmermann,
mit stolz empor gehobnem Blick,
den neuen Räumen recht viel Glück.
Wir bitten Gott, der in Gefahren,
uns allezeit so treu bewahrt,
er mög´das Bauhandwerk hier bewahren,
vor Not und Schaden aller Art.
Nun nehm´ ich froh den Kelch zur Hand,
 gefüllt mit Wein bis an den Rand,
 und mit feurigem Saft der Reben,
 will jedermann die Ehr´ich geben,
 wie sich´s nach altem Brauch gebührt,
 wenn so ein Bau ist ausgeführt.
 Das erste Glas der Bauherrschaft:
 Hoch soll sie leben, hoch, hoch, hoch !
 Das zweite Glas den Architekten:
 Hoch soll´n sie leben, hoch, hoch, hoch !
 Nun brauchte man zu allen Zeiten
 Nicht nur den Kopf, nein auch die Hand.
 Drum noch ein Hoch den Narrensleut,
 durch deren Kraft der Bau erstand.
 Hoch sollen sie leben, hoch, hoch, hoch !
 Nun ist das Glas wohl ausgeleert,
 und weiter für mich nichts mehr wert,
 drum werf ich es zu Boden nieder –
 zerschmettert braucht es keiner wieder,
 doch Scherben bedeuten Glück und Segen,
 der UNO cc auf allen Wegen.
 Der Waldseer UNO ein dreifach´kräftiges
 Ahoi ! Ahoi ! Ahoi !

 Genug gefeiert, der Bau muß weitergehen !!

Viele Helfer waren, wie man sehen kann bei strahlendem Sonnenschein, fleißig am Aufschütten des Granulates für den Untergrund der Dachbegrünung. Danach wurden die ersten Pflanzen eingesetzt und der Natur überlassen.

Die Innenarbeiten schritten stetig vorwärts. Hier im Bild werden gerade die Zwischenwände eingebaut. Doch auch an anderen Stellen wurde fleißig weiter gewerkelt.

Wo vor kurzem noch die Außenwand des Sitzungszimmers war, befindet sich nun der große Durchbruch zu den neuen Räumlichkeiten.

So langsam nimmt der Raum Gestalt an. Die Vorarbeiten zum Verlegen des Estrich standen nun an.

Der Estrichleger kann kommen. Die Leitungsrohre und die Isolierungen sind fertig.

Damit der Anbau auch zum Nachbarn hin ein gutes Bild abgibt, wurden auch hier keine Mühen gescheut um den Bau schön aussehen zu lassen. Auf dem Bild sieht man die Isolierarbeiten, bevor die Verputzerkolonne anrückte.

Damit es drinnen schön warm bleibt, muss außen Isoliert werden. Also, Isoliermaterial an die Wand und alles schön zuspachteln. Anschließend konnte der Fertigputz aufgetragen werden.

Im neuen Besprechungszimmer ging der Trockenausbau seinem Ende entgegen. Die Holzdecke und die Wandverkleidung wurden angebracht. Schön, das man auch mal was fertiges sieht.

So ganz nebenbei, weil man ja sonst nichts zu tun hatte, wurde das alte Sitzungszimmer komplett saniert. Es wurde neu Tapeziert, die Deckenplatten wurden erneuert, die Beleuchtung wurde durch Downlights erweitert und neue Vorhänge sprangen auch noch heraus.


Einweihung des UNO-Narrhalla-Anbaus am 4. und 5. Oktober 2008

Helferfest am 4. Oktober 2008

”Genug g´schafft ! Jetzt werd g´feiert!” – Unter diesem Motto aus dem Munde unseres Präsidenten Bernhard Knittel standen die beiden Einweihungstage des Anbaus unserer Narrhalla. Der erste Festtag war ein Fest für die vielen freiwilligen, ehrenamtlichen Helfer, die zum Gelingen des Anbaus beigetragen hatten. Egal ob “Beischlääfer”, “Speißbu” oder “ordentlicher Handwerker”, alle haben zum Gelingen des Werkes beigetragen.

Damit aber nicht nur UNO-intern das neue Outfit der Narrhalla vorgestellt wurde, lud die UNO zu einem Tag der offenen Tür in die Narrhalla ein. Wir freuen uns, das so viele Besucher den Weg zu der UNO fanden, und sich davon überzeugen konnten, das zwischen Aschermittwoch und dem 11.11. der Verein kein “Sommerschlaf” hält.Präsiden Bertl begrüßte die vielen Helferinnen und Helfer in der Narrhalla, die der Einladung gefolgt waren.

Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Essen und trinken halten “Leib und Seele” zusammen. Und nach getaner Arbeit schmeckt es noch einmal so gut.

Tag der offenen Tür am 5. Oktober 2008

Bereits am Sonntag Vormittag öffnete die UNO ihre Türen zum “Tag der offenen Tür”. Bereits auf dem Vorplatz wurden die Besucher zum schauen animmiert, den die Umzugbauer stellten die beiden Prunkwagen, das Narrenschiff und das Prinzessinenfahrzeug aus. Hier konnte man auch mal hinter die Kulissen schauen und sich beim Besteigen der Fahrzeuge einen Einblick erhalten, wie es denn “vunn owwe” aussieht. Auch in der großen Werkhalle waren Exponate aufgestellt. Hier waren einige Teile von Motivwagen “zum Anfassen” ausgestellt.

Den offiziellen Teil der Veranstaltung bildeten die “Waldsemer Gasserassler”, die vereinseigene Guggemusik. Beginnend auf dem Vorplatz, zogen die Gugge dann zusammen mit den Besuchern in Richtung Neubau, vor dem dann auch ein Platzkonzert der Gasserassler dargeboten wurde.

Natürlich dürfen in diesem Rahmen auch nicht die offiziellen Begrüßungen fehlen. Unser Präsident betonte nochmals da Engagement der vielen Helfer während der Bauzeit. Ebenso legte Bertl nochmals da, warum die UNO eigentlich “gezwungen” war, die Narrhalla zu erweitern. Es ist halt dem stetig wachsenden Anforderungen damit genüge getan worden. Der Rede des Präsidenten schloß sich dann die Rede unseres Ortsbürgermeisters Otto Reiland an. Auch er lobte die Helfer der UNO und würdigte deren Einsatzbereitschaft. Als Zeichen des Dankes stiftete der Bürgermeister einen Baum, der auch noch nach vielen Jahren an diesen Tag erinnern soll.

Nach dem offiziellen Akt wurde zum gemütlichen Teil übergegangen und es konnte bis zum Abend gefeiert werden.

Vielen Dank an den Bürgermeister, der Gemeinde und den vielen Besuchern.


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